Entwurf zur Prüfung und Anpassung durch Lehrkräfte und Schulen. Frei nutzbar für Elternabende und Unterricht (CC BY-NC-SA 4.0).
Ziel
Die Klasse erfährt selbst, dass KI-Antworten sicher klingen, aber falsch sein können, und entwickelt Prüfregeln. Die Kultusministerkonferenz empfiehlt einen kritisch-konstruktiven Umgang mit KI in der Schule (Handlungsempfehlung vom 10. Oktober 2024).
Vorbereitung
- Die Lehrkraft stellt vorab einem KI-Assistenten drei Fragen aus dem aktuellen Unterrichtsstoff, darunter eine Detailfrage (Jahreszahl, Zitat, Quelle), und druckt die Antworten aus.
- Schulbuch oder zwei verlässliche Quellen pro Frage bereitlegen.
- Hinweis: Viele KI-Dienste haben ein Mindestalter (ChatGPT ab 13 mit Einverständnis der Eltern, Claude ab 18). Deshalb arbeitet die Klasse mit den Ausdrucken.
Ablauf
| Zeit | Phase | Inhalt |
|---|---|---|
| 5 Min. | Einstieg | „Wer hat KI schon für Hausaufgaben genutzt?“ Ohne Bewertung sammeln. |
| 15 Min. | Prüfen | Gruppen erhalten je eine Antwort und prüfen jede Aussage mit den Quellen: stimmt, stimmt nicht, nicht prüfbar. |
| 10 Min. | Auswertung | Was war falsch? Woran hätte man es merken können? |
| 10 Min. | Regeln | Die Klasse formuliert drei bis fünf Prüfregeln für KI-Antworten. |
| 5 Min. | Abschluss | Regeln ins Heft, Familienregel als Merksatz: „KI darf erklären und prüfen, schreiben muss ich selbst.“ |
Unsere Prüfregeln
Material und Hintergrund: elternki-krefeld.de/verstehen/ki-chatbots/ und /chancen/zukunftskompetenz/. Quelle: KMK, Handlungsempfehlung zum Umgang mit KI in schulischen Bildungsprozessen, 10.10.2024.