Über das Projekt

Ein ehrenamtliches, nicht-kommerzielles Informationsangebot für Eltern und Lehrkräfte an Krefelder Schulen. Es soll Eltern denselben Wissensstand geben, den ihre Kinder nebenbei erwerben.

Das Angebot entstand aus der Beobachtung, dass zwischen Panikschlagzeilen und Anbieter-Beschwichtigung wenig liegt, das Eltern tatsächlich weiterhilft. Alle Aussagen sind mit veröffentlichten Studien, Behördenquellen oder Gesetzestexten belegt und im Quellenverzeichnis nachprüfbar.

Grundsätze

  • Informieren statt verängstigen. Bei jedem Risiko steht, wie häufig es tatsächlich vorkommt.
  • Eine Quelle an jeder Zahl. Keine Empfehlung, die Vertrauen kostet.
  • Nichts wird übertragen. Kein Tracking, keine Cookies, keine Werbung, keine Affiliate-Links, keine Analysedienste.
  • Frei nutzbar für Schulen, Elternabende und Vereine (CC BY-NC-SA 4.0).

Was diese Seite ausdrücklich nicht will

  • Angst machen. Angst führt zu Kontrolle, Kontrolle führt zu Heimlichkeit, und Heimlichkeit ist genau der Zustand, in dem Sie im Ernstfall nichts mehr erfahren.
  • Verbieten. Ein Verbot ohne Gespräch erzeugt Zweitkonten und verlagert die Nutzung dorthin, wo Sie sie nicht mehr sehen. Verbote wirken bei kleinen Kindern und verlieren ab etwa 14 Jahren ihre Wirkung fast vollständig.
  • Technik zum Ersatz für Erziehung machen. Jugendschutzeinstellungen sind sinnvoll und lückenhaft. Sie kaufen Zeit; sie ersetzen kein Gespräch.
  • Ihnen ein schlechtes Gewissen machen. Sie haben nichts falsch gemacht, wenn Sie das alles nicht wussten. Es ist neu, es ändert sich schnell, und niemand hat Ihnen Bescheid gesagt.

Worum es stattdessen geht

Sie müssen nicht mehr wissen als Ihr Kind. Sie müssen ungefähr wissen, was es weiß, damit es Ihnen davon erzählen kann.

Ein Kind erzählt, wenn es erwartet, verstanden zu werden. Diese Erwartung entsteht durch Kleinigkeiten: dass Sie den Namen der App richtig aussprechen, dass Sie wissen, was eine Streak ist, dass Sie nicht lachen, wenn ein Kind erzählt, dass es mit einem Programm redet, und dass Sie nicht sofort das Gerät als Lösung ins Spiel bringen. Das ist der ganze Unterschied zwischen einem Kind, das Ihnen um 22 Uhr etwas zeigt, und einem, das es nicht tut.

Für Schulen und Lehrkräfte

Alle Inhalte und Vorlagen dürfen für Elternabende und Unterricht genutzt und angepasst werden. Die Vorlagen sind Entwürfe; Lehrkräfte sind ausdrücklich eingeladen, sie zu überarbeiten. Korrekturen zu den Ansprechpersonen an Schulen nehmen wir gern auf.

Hinweis zu den Nachbildungen

Die nachgestellten Gesprächsverläufe sind frei erfunden. Sie bilden keinen tatsächlichen Fall ab, verwenden keine realen Namen und keine realen Nachrichten, und es sind keine KI-generierten Stimmen oder Bilder von Personen enthalten. Sie orientieren sich an Verlaufsmustern, wie sie in der Präventionsarbeit und in der polizeilichen Aufklärung beschrieben werden.